Patente: Neue Trends bei Schweizer Firmen

Patente: Neue Trends bei Schweizer Firmen

Pressemitteilung 10.03.2015 (OTS)
Schweizer Konzerne gehören seit Jahren zu den weltweit wichtigsten Erfindern. Regelmässig landen sie auf den vordersten Plätzen. 2014  kam es zu starken Verschiebungen bei den Patentanmeldungen. Der  klassische Maschinenbau überholt die Hochtechnologie – Firmen!

Das Genfer Unternehmen Eoswiss-Engineering analysierte Patentanmeldungen von Schweizer Firmen im letzten Jahr. Ein starker Anstieg der Anmeldungen im klassischen Maschinenbau hat die Experten überrascht!


 
Die „klassischen“ Maschinenbau-Unternehmen ABB, Michelin (Reifen), Alstom machen dieses mal das Rennen um die vordersten Plätze bei den  Patentanmeldungen von Schweizer Firmen. Sie verdrängen die  Hochtechnologie – Unternehmen aus Pharma, Biotechnologie und  Spezialchemie auf hintere Plätze.  Dieser Führungswechsel ist nicht etwa durch Schwächen der Schweizer  Chemie- und Pharmafirmen verursacht, sondern durch eine starke  Zunahme der Erfindungen im klassischen Maschinenbau.

 

Neue Akteure kommen dazu

Konzerne, die früher ihre Patente ausserhalb der Schweiz  angemeldet haben, verstärken ihre IP- Aktivitäten in der Schweiz. Zu  dieser Gruppe zählen zum Beispiel Clariant, Inventio AG (gehört zur  Schindler Aufzüge -Gruppe) und Google (Schweizer als wichtige  Erfinder).

 

Pharma und Chemie wachsen

Die Pharmaindustrie sowie die organische Feinchemie haben 2014  tendenziell weniger Patente angemeldet. Ausgeglichen wird das durch  verstärkte Anmeldungen in anderen chemischen und biotechnologischen  Bereichen. In Summe wächst der Bereich der chemischen und  pharmazeutischen Industrie.

Die Medizintechnik hat auf sehr hohem Niveau leicht nachgegeben. Stark zugelegt haben Anmeldungen für Messgeräte (incl. Uhren) und Computer. Das Transportwesen gewann dazu.

 

Gemeinsame Forschung

Neben der klassischen Zusammenarbeit mit USA, Deutschland und Frankreich haben sich im vergangenen Jahr China, Russland und Singapur stark vorangearbeitet.

 

Zusammenarbeit mit China und Russland

Es gab einen starken Anstieg von Forschungen zwischen Schweizer Firmen mit chinesischen Partnern. Diese Zusammenarbeit hängt möglicherweise direkt mit dem Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und China zusammen. Der starke Anstieg der Forschungskooperationen mit Russland zeigt sich interessanterweise in einer verstärkten Anmeldung von Patenten in Sektor der Computertechnologie.

Italien und Spanien sind bei den Forschungskooperationen als Partner  noch weiter zurückgefallen. Neu dazugekommen sind Norwegen und  Israel.

 

 

Firmeninformation:

Eoswiss- Engineering in Genf arbeitet in den 3 Geschäftsfeldern: Technologie & Innovation – Beratung zu Prozessverbesserungen – Geschäftsfeldentwicklung

Die Firma ist darauf spezialisiert neue Geschäftsfelder aufzuspüren und diese mit neuen Technologien und Innovationen systematisch aufzubereiten. Neue Produkte werden mit verbesserten Prozessen hergestellt. Eoswiss Engineering arbeitet europaweit in starker Partnerschaft mit Universitäten und Forschungsinstituten.

 

Pressekontakt:

EOSWISS Engineering
22, Rue de l’Athénée
1206 Genève
Tel: +41.22.552.0.562
E-Mail: info@eoswiss-engineering.ch
Web: www.eoswiss-engineering.ch

 

Ansprechpartner

Dr.Georg Astl:
Tel: +41.22.552.0.562
E-Mail: georg.astl@eoswiss.ch
Web: www.eoswiss.ch

 

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